das kleine und doch so große Glück

Posted in Italien, Uncategorized with tags , on 26. September 2015 by sabine

Jeder, der in seinem Leben schon mal einen Berg bestiegen hat oder Skifahren war, weiß es: auf der Berghütte ist der Kaiserschmarren DAS Objekt der Begierde schlechthin. Hütten werden schon mal gerne an der Qualität des Kaiserschmarrens gemessen und bei Nichtmunden des Selbigen erst gar nicht angesteuert. Nach stundenlangem Rauf und Runter setzt sofort der Futterneid ein, wenn auf der Terrasse jemand solch einen weißgepuderten gelben Berg Köstlichkeit vor sich hat.

Warum ist der Schmarren hier aber so viel leckerer als im Tal?

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das erste und das zweite Mal im Leben….

Posted in Italien with tags , on 15. September 2015 by sabine

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich mich immer gerne mit Ernährung und allem, was dem Körper gut tut beschäftige. Und sie wissen auch, dass ich am liebsten naturbelassene, einfache Kost esse, die aus guten Zutaten hergestellt wurde.
Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass mein Leben ohne Fertigkost, Kantinenessen und Fastfood auskommt.
Diejenigen, die mich kennen wissen aber auch, dass mir das alles egal ist, wenn es einfach lecker ist.

Obwohl ich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und schon das ein oder andere erlebt habe, gibt es noch „ein erstes Mal“. So geschehen in einem schnuckligen Hotel in Klausen in Südtirol.

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Ich hatte 75 anstrengende Fahrradkilometer in den Beinen und eine Etage über dem Restaurant wartete ein Bett und ein gutes Buch. Vorher mussten aber Kalorien her. Ich bin in Italien und mir ist alles egal. Es MUSS einfach Pizza sein.

Und was erlebe ich?

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all inclusive und die Bodeguita del Medio

Posted in Kuba with tags , on 16. August 2015 by sabine

Dass Hemingway von den kubanischen Mojitos zum Alkoholiker wurde, ist nicht überliefert. Tatsache ist aber, dass in seiner Lieblingsbar in Havanna der „Bodeguita del Medio“ ein hervorragender Mojito gemixt wird.

in der Bodegida del Medio

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Kulinarik in Kuba

Posted in Kuba with tags on 16. August 2015 by sabine

Kuba und Kulinarik gehören ungefähr so zusammen wie eine Kuh und die Atomphysik. Es gab zwar immer viel zu Essen, oft so viel, dass es schon unmoralisch war und sich die Tische förmlich bogen. Diese üppigen Menüs für Touristen standen unter dem Motto “Wir gehen authentisch bei einer Familie essen”. Das kommt bei Fremden immer sehr gut an. Suggeriert es doch das wahre Kennenlernen zumindest der Tischkultur. Das war in dem Fall nicht ganz falsch. Ich hatte ganz stark den Eindruck, dass wir mit den nicht ganz preiswerten Besuchen ganze Familienklans verköstigt haben. Das wäre toll. Wir hätten dann nämlich ein gutes Werk getan, als wir das meiste stehen ließen. Die Kubaner haben aber bestimmt irgendwo riesige Vorräte an Salz, Pfeffer, Kräutern und vielleicht Chili, die viel zu wertvoll sind, um sie den Touristen zu spendieren und sie würzen damit kräftig nach. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man solch sozialistische Einheitsmenüs immer essen kann. Wirklich grausam.

Weniger grausam sind die Cocktails davor, dazu und danach.

Cocktails gibt es eigentlich überall, manchmal sogar ganz Großartige. So kann ich mir nur einen Grund vorstellen, warum jemand Felswände so bemalt wie im Viñales Tal: Die sensationell leckere Piña Colada in der Bar nebenan! Die „kulturelle Besonderheit“ dient wohl nur als Lockvogel für Ausflügler. Touristen radeln in sengender Sonne mit superschweren Drahteseln dorthin, um sich staunend zu fragen „was tue ich hier?“ Nach der ersten Piña Colada ist die Frage beantwortet, nach der 2. sieht das Gemälde schon besser aus und nach der 3. will man gleich selber mitmalen.

Am Rum wird nicht gespart…… Nirgends auf Kuba.

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Vinales

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die 1 Million Sterne Köche

Posted in Jordanien with tags , , , on 3. Januar 2015 by sabine

Wüstentrekking  ist anstrengend. Tagsüber ist es heiß, nachts ist es kalt, die Luft ist trocken und staubig und man läuft naturgemäß den ganzen Tag im Sand. Sanitäre Anlagen gibt es nicht.
Umso wichtiger ist die Frage „Was esse ich?“ Die Antwort lautet: „Alles, was man über mehrere Tage transportieren kann.“ Küchen findet man in jeder Felsspalte. Unschön ist es lediglich, wenn es regnet, was in der Wüste eher selten vorkommt oder wenn es windig ist, was in der Wüste eher öfter vorkommt.

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Vorhersage und Wirklichkeit – oder was isst man in Peru

Posted in Peru with tags , , , on 3. Januar 2015 by sabine

Wenn man, so wie ich, gerne um die Welt reist und noch lieber Ziele wählt, die nicht unbedingt dem Mainstream des Reisens entsprechen, trifft man immer wieder auf wohlmeinende Zeitgenossen. Sie haben sich selbst in der Welt noch nie umgeschaut. Noch nicht mal den Blick über den Rand des eigenen Tellers haben sie gewagt. Aber sie wissen natürlich, dass mich im Iran die Mullahs unter den Tschador zwingen und ich in Natanz atomar verstrahlt werde, dass ich in der algerischen Wüste gekidnappt werde, dass ich im nepalesischen Himalaya einen grausamen Höhentod sterbe und dass mich in Jordanien die ISIS köpft.
Und sie wissen auch, dass ich als Pescetarierin und leidenschaftliche Liebhaberin von lebendigen Kuscheltieren in Peru jeden Tag Meerschweinchen essen muss. Gut, dass meine Ohren eine Funktion „Durchzug“ haben.

So war es wirklich:

 

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Kartoffeln – gefriergetrocknet

Posted in Peru with tags , , , on 3. Januar 2015 by sabine

Wo kommt die Kartoffel her? Das hat sich inzwischen wohl rumgesprochen – aus Südamerika. Über die Kanarischen Insel fand sie im 16. Jahrhundert den Weg nach Europa.
Und was sagt man dazu: die ersten Kartoffeln in Deutschland wurden in meiner wunderbaren Heimat, nämlich in Pilgramsreuth/Rehau angebaut. Tatsächlich bestehen meine kulinarischen Kindheitserinnerungen aus Kartoffelknödeln, Kartoffelpuffern, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln und ..Kartoffelchips. Noch heute ist Kartoffelpüree für mich ein Hochgenuss und während meiner Schwangerschaft war es das tägliche Objekt einer hormongesteuerten Begierde. Auf dass diese Vorliebe vererbt werde! Natürlich selbst gemacht mit Butter und Muskat. NIE würde ich ein Püree aus der Tüte essen und selbst anrühren schon gar nicht.
Außer blassen wässrigen Kugeln, die die Supermärkte oft anbieten, findet man auf den Wochenmärkten in Deutschland meist eine ordentliche Auswahl verschiedener Sorten. Das ist aber wirklich spärlich im Gegensatz zu dem Angebot auf den Märkten Perus.

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