Gewürz- und Fruchtgarten Sansibar

Wenn man nach Sansibar reist, erträumt man sich weiße Sandstrände, Palmen, streichelweichen und warmen indischen Ozean. Das alles findet man dort tatsächlich. Aufgrund des tropischen Klimas stehen aber auch Gemüse und vor allem Früchte in üppigster Vielfalt zur Verfügung, sodass es sich durchaus lohnt, wegen des Essens dorthin zu reisen.
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das kleine und doch so große Glück

Jeder, der in seinem Leben schon mal einen Berg bestiegen hat oder Skifahren war, weiß es: auf der Berghütte ist der Kaiserschmarren DAS Objekt der Begierde schlechthin. Hütten werden schon mal gerne an der Qualität des Kaiserschmarrens gemessen und bei Nichtmunden des Selbigen erst gar nicht angesteuert. Nach stundenlangem Rauf und Runter setzt sofort der Futterneid ein, wenn auf der Terrasse jemand solch einen weiß gepuderten gelben Berg Köstlichkeit vor sich hat.
Warum ist der Schmarren hier aber so viel leckerer als im Tal?
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das erste und das zweite Mal im Leben….

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich mich immer gerne mit Ernährung und allem, was dem Körper gut tut beschäftige. Und sie wissen auch, dass ich am liebsten naturbelassene, einfache Kost esse, die aus guten Zutaten hergestellt wurde.
Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass mein Leben ohne Fertigkost, Kantinenessen und Fastfood auskommt.
Diejenigen, die mich kennen wissen aber auch, dass mir das alles egal ist, wenn es einfach lecker ist.
Obwohl ich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und schon das ein oder andere erlebt habe, gibt es noch „ein erstes Mal“. So geschehen in einem schnuckligen Hotel in Klausen in Südtirol.
DSC_9190Ich hatte 75 anstrengende Fahrradkilometer in den Beinen und eine Etage über dem Restaurant wartete ein Bett und ein gutes Buch. Vorher mussten aber Kalorien her. Ich bin in Italien und mir ist alles egal. Es MUSS einfach Pizza sein.
Und was erlebe ich?
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Kulinarik in Kuba

Kuba und Kulinarik gehören ungefähr so zusammen wie eine Kuh und die Atomphysik. Es gab zwar immer viel zu Essen, oft so viel, dass es schon unmoralisch war und sich die Tische förmlich bogen. Diese üppigen Menüs für Touristen standen unter dem Motto “Wir gehen authentisch bei einer Familie essen”. Das kommt bei Fremden immer sehr gut an. Suggeriert es doch das wahre Kennenlernen zumindest der Tischkultur. Das war in dem Fall nicht ganz falsch. Ich hatte ganz stark den Eindruck, dass wir mit den nicht ganz preiswerten Besuchen ganze Familienklans verköstigt haben. Das wäre toll. Wir hätten dann nämlich ein gutes Werk getan, als wir das meiste stehen ließen. Die Kubaner haben aber bestimmt irgendwo riesige Vorräte an Salz, Pfeffer, Kräutern und vielleicht Chili, die viel zu wertvoll sind, um sie den Touristen zu spendieren und sie würzen damit kräftig nach. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man solch sozialistische Einheitsmenüs immer essen kann. Wirklich grausam.
Weniger grausam sind die Cocktails davor, dazu und danach.
Cocktails gibt es eigentlich überall, manchmal sogar ganz Großartige. So kann ich mir nur einen Grund vorstellen, warum jemand Felswände so bemalt wie im Viñales Tal: Die sensationell leckere Piña Colada in der Bar nebenan! Die „kulturelle Besonderheit“ dient wohl nur als Lockvogel für Ausflügler. Touristen wie wir radeln in sengender Sonne mit superschweren Drahteseln dorthin, um sich staunend zu fragen „was tue ich hier?“ Nach der ersten Piña Colada ist die Frage beantwortet, nach der 2. sieht das Gemälde schon besser aus und nach der 3. will man gleich selber mitmalen.
Am Rum wird nicht gespart…… Nirgends auf Kuba.
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die 1 Million Sterne Köche

Wüstentrekking  ist anstrengend. Tagsüber ist es heiß, nachts ist es kalt, die Luft ist trocken und staubig und man läuft naturgemäß den ganzen Tag im Sand. Sanitäre Anlagen gibt es nicht.
Umso wichtiger ist die Frage „Was esse ich?“ Die Antwort lautet: „Alles, was man über mehrere Tage transportieren kann.“ Küchen findet man in jeder Felsspalte. Unschön ist es lediglich, wenn es regnet, was in der Wüste eher selten vorkommt oder wenn es windig ist, was in der Wüste eher öfter vorkommt.

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