Lapas und Bolo do Caco

Sie leben an algenreichen, felsigen Küsten in der Brandungszone. Dort saugen sie sich an Steinen fest und können bei Ebbe mit einem Messer geerntet werden. Die Napfschnecken fehlen in Madeira und Porto Santo als „Lapas“ auf kaum einer Speisekarte. Sie besitzen weder Haus noch Deckel, sondern eben nur den „Napf“.

Auf den Märkten kann man sie täglich frisch kaufen.

Genossen werden sie idealerweise abends an der Marina oder auf einer Terrasse am Meer. Gegrillt, bruzelnd in der Pfanne serviert und mit Knoblauchbutter und Salz gewürzt.

Natürlich isst man die Spezialität nicht so wie ich es bei meinem ersten Versuch banausenhafterweise getan habe, nämlich indem ich das Schneckenfleisch mit der Gabel irgendwie herausgezusselt habe. Da entgeht einem nämlich der köstliche Sud. Vielmehr beträufelt man die Schnecken mit Zitrone und saugt sie dann mitsamt der Knoblauchbutter aus dem Napf . Dafür ist er wahrscheinlich da. :-) 

Dazu gibt es „Bolo do Caco“, ein frisches, noch warmes Brot aus Süßkartoffeln, auf das ebenfalls Knoblauchbutter geträufelt wird.

Wer noch küssen will, bestellt die Portion für zwei…..und ein schöner Abend kann beginnen….

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