Gaz, Schirini und Tschai im Teehaus

Teehäuser haben in Persien eine lange Kultur und man findet dort noch manchmal den erhofften Charme des Orients, den die modernen Großstädte inzwischen nicht mehr bieten können.

Tschai, der Tee ist obligatorisch. Man trinkt ihn zum Frühstück, zu jedem Essen und eben im Teehaus in unzähligen Variationen und Geschmacksrichtungen.

Wenngleich in den letzten Jahren viele Teehäuser geschlossen wurden auch um politische Diskussionen in der Öffentlichkeit zu minimieren, so gibt es doch noch die beliebten Treffpunkte:

im Garten des Dichters….

in einem ehemaligen Badehaus….

in einer ehemaligen Karawanserei….

in einem klassischen Atriumhaus………

mit Musik…..

bei einer Einladung zu einer Mädelsrunde im Park……

oder im Hotelgarten…..

in Teheran ohne Touristen…

Dazu gibt es Süßes unter dem Sammelbegriff Schirini. Man lässt sich einfach überraschen, was sich unter dem Teig verbirgt. Mal sind es Datteln, mal Mandeln, dann Pistazien oder Kokosfüllung.

Isfahan hat mit einer besonderen Spezialität aufzuwarten: Gaz. Eine göttliche Süßigkeit aus Pistazien, Mandeln, Rosenwasser,Eiweiß und dem Saft einer Wüstenpflanze aus der Familie der Tamarisken. Es wird auch persischer Nougat genannt, aber mit Schokolade hat es nichts zu tun.

In Qom und Umgebung, einer der heiligen Stätten im Iran, gibt es Sohan, ein seeehr süßes und fettreiches Pilgergebäck.

und dazu die immer obligatorische Wasserpfeife……

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