Taguella oder „Wie lange hält Baguette?“

Was gibt es eigentlich bei einer mehrtägigen Wüstentour in Algerien, bei der alle Lebensmittel auf Kamelen mitgenommen werden müssen zum Frühstück? Ganz einfach…

Tag 1: frisches Baguette, was sehr lecker an die kolonial-französische Vergangenheit des Gastlandes erinnert
Tag 2: nicht mehr ganz so frisches, durch den Transport in Plastiktüten weich gewordenes Baguette
Tag 3: überhaupt nicht mehr frisches Baguette mit leicht gummiartiger Konsistenz
Tag 4: trockenes, feinkrümeliges Baguette (einige tauchen es wie mein Opa früher in Milchkaffee…igitt)
Tag 5: über offenem Feuer getoastetes Baguette. In der Wüste schimmelt nichts, daher ist diese Reihe anscheinend unendlich
Tag 6: zum Zwieback mutiertes getoastetes Baguette. Wir essen alle ziemlich viel. Irgendwann müssen die Vorräte doch aufgebraucht sein!
Tag 6 abends: Endlich! Es wird Brot gebacken! Und was für welches!

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Bitter wie das Leben, süß wie die Liebe, sanft wie der Tod

Tee_2Wenn man eine wochenlange Trekkingtour durch die algerische Wüste unternimmt, bei der man keine Menschenseele trifft und sich ganz oft wie auf dem Mars oder dem Mond fühlt, kann man eventuell spirituelle Erfahrungen machen, man kann „slow down“ leben oder man kann, wenn man sich mitgenommen hat, sich selbst finden. Eines kann man aber nicht: kulinarische Hochgenüsse erleben.  Zweifellos ein Hochgenuss ist aber nach einem guten Essen (und jedes Essen ist gut, wenn es nur das Eine gibt und man den ganzen Tag gelaufen ist) der TEE.

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