Beute auf dem Basar und Berberitzenreis

Ich liebe es, über orientalische Basare zu stromern, besonders wenn es Basare sind, die nicht für Touristen da sind, sondern mit authentischem Leben gefüllt sind. Da war ich in Kerman, Schiraz und Isfahan natürlich genau richtig. Ganz besonders begeistert bin ich, wenn mich meine Nase direkt in den Gewürzbasar führt. Und natürlich gehe ich nie ohne Beute wieder raus.

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Gaz, Schirini und Tschai im Teehaus

Teehäuser haben in Persien eine lange Kultur und man findet dort noch manchmal den erhofften Charme des Orients, den die modernen Großstädte inzwischen nicht mehr bieten können.

Tschai, der Tee ist obligatorisch. Man trinkt ihn zum Frühstück, zu jedem Essen und eben im Teehaus in unzähligen Variationen und Geschmacksrichtungen.

Wenngleich in den letzten Jahren viele Teehäuser geschlossen wurden auch um politische Diskussionen in der Öffentlichkeit zu minimieren, so gibt es doch noch die beliebten Treffpunkte:

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Pesteh in Persien

Pesteh ist das persische Wort für Pistazien und man findet sie dort überall.

In historischen Aufzeichnungen finden sich Anhaltspunkte dafür, dass die ersten wild wachsenden Pistazienbäume in Nordost-Iran gesehen wurden und dass bereits vor circa 2000 Jahren zurzeit der Parther oder zu Beginn der Sassaniden-Dynastie Pistazien im Westen der heutigen Provinz Chorassan, also im Nordosten Irans kultiviert wurden. Im antiken Persien wurde die Pistazie Pistaka genannt und im mittel-persisch hieß sie Pistak, was im Laufe der Zeit zu dem Wort, das heute die Pistazie bezeichnet, nämlich Pesteh wurde.
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nan-e Barbari نان بربری und nan-e sangak سنگک

Nan-e Barbari ist das beliebteste Brot in Persien. Es wird an jeder Ecke in kleinen Backstuben für wenige Rial gebacken und schmeckt ganz heiß einfach göttlich. „Leben mit Wasser und Brot“ ist in dem Fall keine Strafe. Mit Kreuzkümmel und Sesam bestreut und mit Schafskäse genossen ist es wirklich ein Genuss. In Iran fehlt natürlich der Rotwein.

Traditionelle Bäckereien backen in einem Tonofen unter anderem auch das dünnere und runde Nan-e Sangak. Auch hier gilt: am besten sofort essen, was nicht wirklich schwer fällt.

In manchen Hotels steht so ein Brotofen neben dem Früstücksbüffet. Das ist natürlich toll und lecker, erfordert aber ein gewisses Maß an Geduld und Zeit. Ersteres ist nicht meine Stärke und Zweites hat man normalerweise bei einer Studienreise auch nicht im Überfluss. Das Brot trocknet sehr schnell aus, sodass das Vorgebackene in Restaurants mich oft an Schuhkarton erinnert, zumindest was die Konsistenz betrifft. Den Geschmack kann ich nur vom Brot beurteilen.