Apfelkuchen Feldversuch XVI – der Gedeckte

Studentenzeiten! Kein Geld für einen Besuch in einer Konditorei! Keine Küche und schon gar keinen Backofen! Wochenende! Heim zu Vattern! 500 km Vorfreude auf der Autobahn! Es gibt gedeckten Apfelkuchen „vom Jacob’s Beck“ (auf deutsch: Bäckerei und Konditorei Jacob in Rehau. Sie existiert  heute leider nicht mehr unter der Leitung der Familie Jacob). Was man in solchen „Mangelzeiten“ so genossen hat, bleibt einem anscheinend bis ins hohe Alter als etwas Köstliches und unbedingt Erstrebenswertes in Erinnerung. Daher gab es auch einige Versuche von mir, die Geschmackserinnerung nachzubasteln. Dieser Kuchen kommt dem Jugendtraum sehr nahe.

 

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Ich bringe einen Käsekuchen mit

„Ich bringe einen Kuchen mit.“ Diese Ankündigung  führt bei mir immer direkt zur Produktion eines Käsekuchens, „meines“ Käsekuchens, vor allem, wenn ich die Vorlieben der potentiellen Esser nicht kenne. Ich backe ihn so seit ca. 30 Jahren und ich habe noch nie erlebt, dass er jemandem nicht geschmeckt hat. Schwierig wird es nur mit der „modernen“ weit verbreiteten Lactoseintoleranz.

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…wenn der Orient ruft…mit Cassis-Lavendel Creme

Manchmal führt eine Verkettung glücklicher Umstände zu neuen sehr glücklichen Umständen

Es fing mit einer Dienstreise nach Hamburg an. Kurz vor dem Rückflug war ich nach langer Zeit endlich mal wieder zu einem leider viel zu kurzen Besuch hier. Der Wunsch nach einer kulinarische Reise nach Syrien schlummert schon lange in mir, eigentlich seit ich das erste Mal im „Saliba“ war und danach das Mazza- Buch erworben habe (s.u.).
Ein großzügiger Stöbergutschein vom Liebsten und ein erbaulicher Nachmittag in einem meiner Lieblingsläden führten zu einer weiteren tollen Beute:

 

 

 

 

 

 

 

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Achtung Suchtgefahr!

Ich esse sie

  • bei feinstem Spätsommerwetter im Spätdienst auf einem internationalen deutschen Großflughafen,
  • auf der Autobahn, wenn an jenem internationalen deutschen Großflughafen eine 75 kg Bombe aus dem Krieg  gefunden wurde und die A3 komplett gesperrt ist
  • bei meiner allsonntäglichen 15 km Waldwanderung in die Saunalandschaft
  • mit Freunden zum Wein
  • ohne Freunde zum Wein
  • ohne Freunde und ohne Wein
  • beim aktuellen Lieblingsbuch mit Katzengeschnurre
  • als Betthupferl

Eigentlich kann und will ich sie immer essen. Ob aus Frust, zum Energiegewinnen,  aus Geselligkeit oder einfach aus Genuss:

Süß scharfe Haselnüsse

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Essen für die Seele

Wenn ich einen der allseits beliebten Frusttage, an denen entweder gar nichts oder alles schief geht, hinter mich gebracht habe, oder wenn ich den ganzen Tag in die bunte Welt des ganz normalen Wahnsinns involviert war, streichle ich meine Seele abends gerne mit meinem Lieblingssalat. Die Zubereitung ist ganz einfach, denn kompliziert war’s ja tagsüber. Er lebt in erster Linie von der Qualität der Zutaten, was eigentlich bei jedem Essen so ist.

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