Lapas und Bolo do Caco

Sie leben an algenreichen, felsigen Küsten in der Brandungszone. Dort saugen sie sich an Steinen fest und können bei Ebbe mit einem Messer geerntet werden. Die Napfschnecken fehlen in Madeira und Porto Santo als „Lapas“ auf kaum einer Speisekarte. Sie besitzen weder Haus noch Deckel, sondern eben nur den „Napf“.

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Peixe Espada oder Schwarzer Degenfisch

Es gibt ihn nur in Madeira. Er lebt in der Tiefsee, ist schwer zu fangen und schmeckt anders als er aussieht: der Espada oder Schwarze Degenfisch.

Der aalähnliche Fisch lebt normalerweise in bis zu 2000 Meter Tiefe im Nordatlantik und steigt nachts auf 1000 bis 200 Meter hoch. Das ist die Stunde der Fischer. Gezielt, mit traditionellen Langleinen, gefangen wird er nur in Madeira.

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Poncha – das Nationalgetränk Madeiras

„Was trinkt man denn so in Madeira?“
Auf diese Frage bekommt man nur eine Antwort: PONCHA natürlich. Ah ja! Geht man nun vor Ort in eine der vielen Bars, kann man 2 Erlebnisse haben. In Touristenzentren und in der Stadt kommt der Poncha aus der Flasche und somit aus einer professionellen Fabrikation. Er schmeckt bestenfalls nach Chemie. Die andere Möglichkeit ist, in einer Dorfkneipe einen Poncha zu bestellen und zu hoffen, dass er hausgemacht ist. Das ist er manchmal tatsächlich und oft auch der Aguardente, ein Zuckerrohrschnaps, den man dazu braucht. Hier gilt die Devise: Hauptsache viel Alkohol. Das führt zumindest bei mir zu Hustenanfällen, Schweißausbrüchen und dem Gefühl, mit verätzter Kehle dem Tod ein Stück näher gekommen zu sein.

Beide Erfahrungen sind jammerschade und überflüssig, denn Poncha ist etwas Wunderbares.
Um ihn wirklich zu geniessen, besucht man einfach die „Taberna da Poncha“ in Serra de Agua.

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