Die wahrscheinlich besten Pomelos der Welt

gibt es Myanmar, jedenfalls sind es die besten Pomelos meiner kleinen Welt.

Sie wachsen dort in jedem privaten Garten und in Plantagen.

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khauk-swe

Birmanische Nudeln mit Hühnerfleisch

Dieses klassische Nudelgericht Birmas stellt die perfekte Syntese der vielfältigen Stilrichtungen innerhalb der birmanischen Küchentradition dar. Man findet es sowohl in einfacher Form auf den Märkten wie auch in den Restaurants, wo die Zutaten oft einzeln serviert werden und der Gast stellt sie sich selbst zusammen.
Man braucht :

Currypaste:

1/2 TL Koriandersamen
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 TL fein gehackten oder griebenen frischen Kurkuma
1 TL fein gehackter Ingwer
1 große rote getrocknete Chili fein gehackt, wer’s schärfer will, nimmt entsprechend mehr
3 kleine rote Schalotten fein gehackt
1/4 TL Salz

Zunächst die Koriandersamen im Mörser pulverisieren. Nach und nach die anderen Zutaten hinzufügen und kräftig stampfen.

Von der Currypaste wird nur ein Eßlöffel benötigt. Der Rest hält sich mehrere Tage verschlossen im Kühlschrank.

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Myanmar kulinarisch

Küche zwischen Indien und Südostasien

Myanmar /Birma, dem wohl schönsten und geheimnisvollsten Land Südostasiens, ist die Bevölkerung außerordentlich bunt gemischt. Ca. 135 ethnische Gruppen sorgen auch kulinarisch für eine große Vielfalt. Im 19. Jahrhundert fiel Birma nach mehreren Kriegen unter britische Herrschaft. Der letzte König von Birma wurde mit seiner Familie durch die britische Besatzung ins Exil nach Indien geschickt und Birma wurde Teil von Britisch-Indien. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Land 1945 erneut von den Briten besetzt und 1948 in die Unabhängigkeit entlassen. Nicht verwunderlich ist dadurch ein starker Einfluss der indischen auf die birmanische Küche. Das ist aber eher die oberflächliche Folge des Kolonialismus. Seit altersher zur Landeskultur gehören vielmehr die goldenen Pagoden, die safranfarbenen Roben der Mönche und tiefe Wurzeln in der buddhistischen Philosophie. Das sind eindeutig Teile des selben kulturellen Erbes, das auch in Laos, Thailand und Kambodscha zu Hause ist. So haben Einwanderer vom Stamm der Mon kambodschanische Elemente ins Land gebracht. Von den Chinesen wurde der Gebrauch des Wok übernommen und aus Thailand kommen die feurigen Gewürze und Chilies. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man die Lebensmittel auf den Märkten betrachtet. Hier ist man sofort wieder in der Welt Südostasiens: Zitronengras, fermentierter Fisch und rote Garnelenpaste, Koriander, Ingwer und Kurkuma

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