die 1 Million Sterne Köche

Wüstentrekking  ist anstrengend. Tagsüber ist es heiß, nachts ist es kalt, die Luft ist trocken und staubig und man läuft naturgemäß den ganzen Tag im Sand. Sanitäre Anlagen gibt es nicht.
Umso wichtiger ist die Frage „Was esse ich?“ Die Antwort lautet: „Alles, was man über mehrere Tage transportieren kann.“ Küchen findet man in jeder Felsspalte. Unschön ist es lediglich, wenn es regnet, was in der Wüste eher selten vorkommt oder wenn es windig ist, was in der Wüste eher öfter vorkommt.

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Vorhersage und Wirklichkeit – oder was isst man in Peru

Wenn man, so wie ich, gerne um die Welt reist und noch lieber Ziele wählt, die nicht unbedingt dem Mainstream des Reisens entsprechen, trifft man immer wieder auf wohlmeinende Zeitgenossen. Sie haben sich selbst in der Welt noch nie umgeschaut. Noch nicht mal den Blick über den Rand des eigenen Tellers haben sie gewagt. Aber sie wissen natürlich, dass mich im Iran die Mullahs unter den Tschador zwingen und ich in Natanz atomar verstrahlt werde, dass ich in der algerischen Wüste gekidnappt werde, dass ich im nepalesischen Himalaya einen grausamen Höhentod sterbe und dass mich in Jordanien die ISIS köpft.
Und sie wissen auch, dass ich als Pescetarierin und leidenschaftliche Liebhaberin von lebendigen Kuscheltieren in Peru jeden Tag Meerschweinchen essen muss. Gut, dass meine Ohren eine Funktion „Durchzug“ haben.

So war es wirklich:

 

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Kartoffeln – gefriergetrocknet

Wo kommt die Kartoffel her? Das hat sich inzwischen wohl rumgesprochen – aus Südamerika. Über die Kanarischen Insel fand sie im 16. Jahrhundert den Weg nach Europa.
Und was sagt man dazu: die ersten Kartoffeln in Deutschland wurden in meiner wunderbaren Heimat, nämlich in Pilgramsreuth/Rehau angebaut. Tatsächlich bestehen meine kulinarischen Kindheitserinnerungen aus Kartoffelknödeln, Kartoffelpuffern, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln und ..Kartoffelchips. Noch heute ist Kartoffelpüree für mich ein Hochgenuss und während meiner Schwangerschaft war es das tägliche Objekt einer hormongesteuerten Begierde. Auf dass diese Vorliebe vererbt werde! Natürlich selbst gemacht mit Butter und Muskat. NIE würde ich ein Püree aus der Tüte essen und selbst anrühren schon gar nicht.
Außer blassen wässrigen Kugeln, die die Supermärkte oft anbieten, findet man auf den Wochenmärkten in Deutschland meist eine ordentliche Auswahl verschiedener Sorten. Das ist aber wirklich spärlich im Gegensatz zu dem Angebot auf den Märkten Perus.

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Schokoladentorte in Reykjavik

Wenn man durch Island reist, sollte man auf jeden Fall oft wandern. Natürlich will man die großartige Landschaft genießen und das kann man zu Fuß nun mal am besten. Man möchte und muss aber auch unbedingt die wahrhaft köstlichen Kuchen und die sensationellen Torten genießen, die es dort in JEDEM Cafe gibt und sei es noch so klein. Sie sind alle selbst gebacken und selbst entworfen. Nix „hausgemachtes“ Coppenrath und Wiese ! Das geht schon mal schnell auf die Hüften und da kann Bewegung nicht schaden.

Der Klassiker ist Schokoladenkuchen, den man u.a. im „Harpa“ in Reykjavik bestellen kann.

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Schwarz wie die Nacht, harmlos auf den ersten Blick und sehr verführerisch.

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Warum ist das eine der schönsten Bäckereien der Welt….

Nepal

… weil man sie nach einem 6 stündigen Fußmarsch erreicht und weit und breit keine andere ist

… weil es dort (wenn man sich die essen traut) Sahnetorte gibt. Ich trau mich nicht.

… weil man dort Cappucino trinken kann. Das trau ich mich.

… weil man dort wunderbar in der Sonne sitzen kann.

… weil man sich dort mental auf eine buddhistische Zeremonie im nahe gelegenen Kloster vorbereiten kann

… und weil, und das ist der einzige Grund, der wirklich zählt, man von dort den Mount Everest sieht.

Nepal

… was isst man eigentlich in 4000 m Höhe?

….im Flugzeug wahrscheinlich Pasta mit fader Sahnesoße oder trockenes Hühnchen mit Reis und dazu Tomatensaft.

…aber bei einer Trekkingtour im Himalaya?? Kartoffeln natürlich!  Hervorragend zubereitet mit Gemüse und (Yak-)Käse und dazu Pfefferminztee.

Im Everestgebiet werden Kartoffeln bis in Höhen von über 4000 m angebaut und sie schmecken köstlich.

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